Westfälische Tennis Hallenmeisterschaften der Jugend

Sechs Titel für die WTV-Talentschmiede

Gerti Straub (links), WTV-Vizepräsident für Nachwuchsleistungssport und WTV-Präsident Robert Hampe (rechts) mit den Siegern und Finalisten der Junioren-Konkurrenzen. Oben von links: Yannik Weißmann, Karim Al-Amin, Kian Navid Azadi, Lasse Rensing. Unten von links: Marc Majdandzic, Konstantin Bennemann. © WTV

An der WTV-Talentschmiede war bei der Titelvergabe der 66. Westfälischen Jugendmeisterschaften in der Halle kein Vorbeikommen. Am Finalwochenende gingen alle sechs zu vergebenen Pokale der U14, U16 und U18 an Talente aus dem Nachwuchskader des WTV, der dazu auch noch je zwei Finalistinnen und Finalisten stellte. Bereits vier Tage zuvor ermittelten die Altersklassen U11 und U12 ihre Siegerinnen und Sieger.

U14-Juniorinnen

Tolle Leistung von Guilia Faal (TTC Gütersloh). Zuerst besiegte sie als Ungesetzte die Nummer 1 der Setzliste, Paula Ribbert (TV Warendorf/1), in einem wahren Krimi. Dann der 6:4, 6:2-Sieg in einem von beiden Seiten toll geführten Finale gegen Ksenia Sokolova (TC Südpark Bochum/2).

Bild: Guilia Faal (links), Ksenia Sokolova, WTV-Präsident Rober Hampe

U14-Junioren

Lasse Rensing (TC GW Paderborn) heißt der Überraschungssieger bei den U14-Junioren. Ebenfalls ungesetzt zeigte der Youngster vor allem im Halbfinale und im Finale gegen Kian Navid Azadi (TuS Ickern/3) konzentriertes Tennis und sicherte sich, nach einer Reihe von kleineren Verletzungen in den letzten Monaten, seinen ersten größeren Titel.

Bild: Gerti Straub, Kian Navid Azadi (Mitte), Lasse Rensing

U16-Juniorinnen

Déjá vu für Lisann Brinkmann (Tennispark Bielefeld/2) und Eva Bennemann (TC Deuten/3). Im Sommer standen sich beide noch im Finale die U14-Juniorinnen gegenüber, mit dem besseren Ende für Bennemann. Bemerkenswert, dass sie nun auch eine Altersklasse höher den Titel unter sich ausmachten, wobei beide auf dem Weg ins Finale auch von verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Aufgaben ihrer Gegnerinnen profitierten. Lisann Brinkmann konnte sich letztendliche für die Niederlage im September in 3 Sätzen revanchieren.

Bild: Lisann Brinkmann (links), Eva Bennemann, WTV-Präsident Robert Hampe

U16-Junioren

Marc Majdandzic (TC Herford/2) kündigte seine gute Form schon bei den Westfalenmeisterschaften der Herren vor zwei Wochen an mit dem Einzug ins Viertelfinale an. Etwas überraschend stand ihm im Finale Yannik Weißmann (TC BW Sundern/3) gegenüber, der sich mit einem guten Auftritt im Halbfinale gegen den Topgesetzten Dennis-André Dutiné (Lüdenscheider TV/1) das Endspiel redlich verdiente. In diesem ließ Majdandzic dem Linkshänder nur wenig Möglichkeiten zur Entfaltung - 6:2, 6:3. Für beide eine geglückte Generalprobe für die am Montag beginnenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen.

Bild: Gerti Straub, Marc Majdandzic (Mitte), Yannik Weißmann

U18-Juniorinnen

Im ersten Endspiel des Tages ließ Paula Rumpf (TC Union Münster/1) keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle. Zwei Wochen nach ihrem Titel bei den Damen besiegte sie im Endspiel Louisa Völz (TC Deuten klar mit 6:2, 6:0. Beide Akteurinnen griffen im Anschluss am Nachmittag noch für ihre Teams zum Schläger.

Bild: Paula Rumpf (links), WTV-Präsident Robert Hampe, Louisa Völz

U18-Junioren

Karim Al-Amin (Dorstener TC) krönte seinen letzten Auftritt bei den Junioren mit dem Titel. In seinen drei Matches gab er nur insgesamt acht Spiele ab, fünf davon im Endspiel beim 6:3, 6:2-Erfolg gegen seinen Kumpel Konstantin Bennemann (TSC Hansa Dortmund). Beide schlagen ebenfalls bei den Deutschen Meisterschaften in Essen auf.

Bild: Gerti Straub, Karim Al-Amin (Mitte), Konstantin Bennemann

U11-Juniorinnen

Erstmals in der langen Geschichte der Westfälischen Jugend-Hallenmeisterschaften wurde eine U11-Konkurrenz ausgetragen. Diese konnte stattfinden, weil auf die Doppelwettbewerbe in diesem Jahr verzichtet wurde, um das Aufkommen in der Halle zu entzerren. Sogleich gab es bei den U11-Juniorinnen ein Überraschungsfinale. Mit Chiara Heine (TC BW Bad Driburg) und Sophie Faulhaber (TC 22 Rheine) kamen zwei ungesetzte Spielerinnen ins Endspiel und sorgten dort für ein spannendes und langes Finale, mit dem besseren Ende für Chiara Heine aus der WTV-Talentschmiede – 3:6, 6:4, 6:4.

Bild: Chiara Heine (links), Sophie Faulhaber

U11-Junioren

Mats Brünemeyer (TSV Ladbergen) heißt der Sieger der U11-Junioren. Der 11-Jährige hat dabei auf jeden Fall das Talent seiner Mutter Katja (geb. Oeljeklaus) geerbt, die sich von 1989 bis 1991 bei den Damen drei Mal in Folge den Titel der Westfalenmeisterin unter dem Hallendach sichern konnte. Im Finale setzte sich der Topgesetzte gegen die Nummer 2 der Setzliste, Luke Braun (Bünder TC) klar mit 6:0, 6:0 durch. Beide Spieler ließen auf dem Weg ins Finale keinen Zweifel an ihrem Können aufkommen.

Bild: Luke Braun (links), Mats Brünemeyer

U12-Juniorinnen

Besetzt mit den beiden topgesetzten Spielerinnen und Spieler waren auch die Finals der U12. Bei den Juniorinnen sorgte Maja Schweika (TC BW Halle/2) für eine kleine Überraschung. Sie bezwang die höher eingestufte Ariane Paulus (TC Halden 2000/1) aus der WTV-Talentschmiede in drei Sätzen – 3:6, 6:3, 6:2.

Bild: Maja Schweika (links), Ariane Paulus

U12-Junioren

U12-Junior Jannik Sötebier (TC BW Halle/1) holte parallel den zweiten Titel für den Verein aus der Lindenstadt. Vor allem im ersten Satz boten er und sein Kontrahent Jakob Letsch (Bünder TC/2) Klassetennis. Trotz einer 5:3-Führung und Satzbällen von Sötebier ging das Match in den umkämpften Tiebreak. Beide Spieler standen jeweils kurz vor dem Satzgewinn. Mit 9:7 und einem lauten Schrei beendete Sötebier diesen Krimi zu seinen Gunsten und brachte das Finale im 2. Satz souverän nach Hause – 7:6, 6:2.

Für Ariane Paulus, Jannik Sötebier und Jakob Letsch steht das nächste Highlight schon vor der Tür. Am kommenden Wochenende stehen für die drei Youngster die Offenen Deutschen Meisterschaften der U12 in Leipzig auf dem Programm.

Bild: Jannik Sötebier (links), Jakob Letsch

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