Deutsche Jugendmeisterschaften 2022 ohne große Überraschungen

Max Schönhaus erreicht zwei Mal das Halbfinale

Max Schönhaus startete als gesetzter WTV-Spieler bei den U16-Junioren. © Tennis Europe

Mit insgesamt 20 Jugendlichen reiste das Trainerteam um Jürgen Listing, Falko Schüssler, Michael Schmidtmann, Dinah Pfizenmaier und Nico Erlemann in der vergangenen Woche zu den Deutschen Jugendmeisterschaften der U13, U14 und U16 nach Ludwigshafen. Große Erfolge und große Überraschungen blieben dabei aus.

Als einziger gesetzter WTV-Akteur ging Max Schönhaus (TC BW Soest, 4) bei den U16-Junioren ins Rennen. Er durfte die Gruppenphase überspringen und erreichte letztendlich mit zwei Siegen und ordentlichen Leistungen das Halbfinale im Einzel, das er allerdings gegen seinen Kumpel und Dauerkonkurrenten Justin Engel (ATV Frankonia Nürnberg) deutlich verlor – 2:6, 1:6. Im Doppel erreichten beide zusammen schließlich ebenfalls das Halbfinale.

Ebenso die Gruppenphase überstanden Eva Bennemann (TC Deuten, U16), Fabio Felsner (TC RW Stiepel, U14) und Oliver Majdandzic (Oeynhauser TC, U14). Dabei hatte Bennemann das Pech, direkt auf die an Nummer 2 gesetzte Julia Stusek (Heidelberger TC) zu treffen. Nach tollem Kampf und auf Augenhöhe musste sie sich letztendlich geschlagen geben – 5:7, 4:6. Auch Felsner und Majdandzic schieden nach souveränen Vorstellungen in der Gruppenphase im Viertelfinale gegen höher eingestufte Gegner aus, dürfen sich aber dennoch aktuell zu den besten acht Spielern ihrer Altersklasse in Deutschland zählen.

In den Doppelkonkurrenten schafften es einige WTV-Talente bis ins Halbfinale. Darunter Jannik Sötebier (TC BW Halle, U13) mit seinem württembergischen Partner Nicolas Pfäfflin (TC Schorndorf) und die Paarung Guilia Faal (TC GW Paderborn) /Lara Sarcevic (TC RW Schwerte). In der gleichen Altersklasse gab es mit Tatiana Miriam Cantos Siemers (Hövelhofer TC BW) und ihrer Partnerin Maja Michna (Klipper THC) die einzige Finalteilnahme bei den Deutschen Meisterschaften. Sie unterlagen nach drei erfolgreichen Partien dem an Nummer 1 gesetzten Doppel Michelle Khomich (TC RW Gersthofen) /Sonja Zhenikova (TK BG Steglitz).

Festzuhalten bleibt, dass sowohl auf Seiten der WTV-Athletinnen und Athleten als auch im gesamten Turnier die großen Überraschungen ausgeblieben sind. Der WTV war in der breite sehr gut vertreten, kann aber derzeit Altersklassen übergreifend nicht entscheidend im Kampf um die Titel eingreifen.

Zu den Ergebnissen

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