Neue Coronaschutzverordnung ab 24.11.2021

Vereins-und Verbandssport grundsätzlich mit 2G - Wettspielbetrieb mit 3G-Regelung

© WTV

Am Mitwoch, den 24.11.2021 ist in NRW eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten (siehe Download unten). Sie ist zunächst bis zum 21.12.2021 gültig. Nachfolgende Regeln gelten laut des Landessportbundes NRW (LSB) für den Sport. Vorab möchte sich der WTV entschuldigen. Der LSB hatte bereits am Donnerstagmorgen Informationen auf seine Homepage gestellt, die vom WTV übernommen wurden. Am Nachmittag kam dann ein Schreiben des LSB mit gravierenden Änderungen u.a. für den Wettspielbetrieb. Im Folgenden haben wir die nun hoffentlich endgültigen und richtigen Informationen des LSB zusammengefasst.

 

Vereins- und Verbandssport grundsätzlich mit 2G

Grundsätzlich gilt für den gesamten Vereins- und Verbandssport in NRW die 2G-Regel. Das heißt:

- Drinnen und draußen; auf, in oder außerhalb von Sportanlagen, im öffentlichen Raum, in Schwimmbädern, Freizeiteinrichtungen und Fitnessstudios o. ä. Einrichtungen.

- Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport, Individual- und Mannschaftssportarten, Training und Wettkampf.

Ausnahmen (hier gilt 3G)

Folgende Ausnahmen von der 2G-Regel werden definiert. Hier gilt dann die 3G-Regel:

1. Teilnehmende an allen offiziellen Ligen und Wettkämpfen im Profi- und Amateursport in Sportarten, deren Fachverbände dem Landessportbund NRW oder einer Mitgliedsorganisation des DOSB angehören, unterliegen der 3G-Regelung. Nicht immunisierte Sportler*innen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

2. Kinder und Jugendliche bis zum 16. Geburtstag (sie gelten auch ohne Nachweis als getestet).

3. ÜL/Trainer/Betreuer etc. (ehrenamtlich und hauptberuflich). Soweit sie nicht immunisiert sind, benötigen sie einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) und sie müssen  während ihrer Tätigkeit eine medizinische Maske tragen.

4. Training ist für "Nicht-Immunisierte" auch mit PCR-Test für Personen ab 16 Jahre möglich.

Hygienekonzept für Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in Innenräumen

Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in Innenräumen (Summe der Aktiven und Zuschauer ohne feste Sitzplätze) ist dem zuständigen Gesundheitsamt vor der erstmaligen Öffnung ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorzulegen. Dieses muss nun auch darstellen, wie die o. g. Regeln kontrolliert werden.

Sitzungen und Versammlungen mit 3G

Für rechtlich erforderliche Sitzungen von Vereinsgremien und Vereinsversammlungen ohne geselligen Charakter gilt die 3G-Regel.

Zuschauer bei Sportveranstaltungen mit 2G

Auch hier gilt die 2G-Regel! Für die Zuschauerzahlen gilt unverändert: Drinnen 5000 plus 50 Prozent der restlichen Kapazität. Draußen ist auch bei mehr als 5000 eine volle Belegung aller Sitzplätze möglich.

Kontrollen

Alle Veranstalter der o. g. Veranstaltungen sind für die Einhaltung der Regeln und entsprechende Kontrollen verantwortlich. Bei der Kontrolle sind stichprobenhaft Abgleiche der Nachweise mit dem Personalausweis vorzunehmen.

 

Auswirkungen auf den Spielbetrieb

Im Westfälischen Tennis-Verband bedeutet das für den Mannschafts- und Turnierbetrieb folgendes:

Teilnahmeberechtigt für den Wettspielbetrieb sind:

- Immunisierte Personen (2G-Regel – geimpft oder genesen) mit entsprechenden Nachweisen.

- Personen, die nicht immunisiert sind, benötigen einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden).

- Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

- Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können; diese Personen müssen über einen Testnachweis n. § 2 (8) Satz 2 verfügen \[Antigen Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden].

Die beiden Mannschaftsführerinnen oder Mannschaftsführer haben vor Spielbeginn mit Eintragung der Aufstellung die entsprechenden Nachweise zu kontrollieren. Hierzu kann z.B. die CovPassCheck-App des Robert Koch-Instituts verwendet werden. Das Vorliegen der Zertifikate aller Teilnehmenden ist auf dem Spielberichtsbogen unter „Bemerkungen/Sonstiges“ zu vermerken und damit zu bestätigen. Für Zuschauer und Begleitpersonen gilt ebenso die 2G-Regel. Personen (Aktive und Zuschauer), die keinen entsprechenden Nachweis erbringen können, dürfen die Halle nicht betreten.

Unabhängig davon ist es Hallenbetreibern möglich, über ihr Hausrecht weiter einschränkende Richtlinien zur Nutzung ihrer Halle, beispielsweise eine sogenannte „2G-Regelung“, aufzustellen. Auch bleiben die zuständigen örtlichen Behörden befugt, im Einzelfall über die Schutzverordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen anzuordnen.

Der WTV rät deswegen dazu, sich im Vorfeld individuell beim jeweiligen Hallenbetreiber darüber zu informieren, welche Regelungen und Hygienemaßnahmen im Einzelfall lokal zur Anwendung kommen bzw. eingefordert werden.

Räumliche Vorkehrungen:

Hallenbetreiber haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene- und zum Infektionsschutz in allen Räumlichkeiten sicherzustellen. Alle Teilnehmenden eines Wettspiels haben diese Vorkehrungen zu beachten und diesen Folge zu leisten.

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