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Große Spiele beim TC Neheim-Hüsten: Westfalen schlägt Württemberg im Finale

Große Spiele beim TC Neheim-Hüsten: Westfalen schlägt Württemberg im Finale

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Die nackten Zahlen lesen sich folgendermaßen: Westfalen - Württemberg 3:3 Matchpunkte, 8:7 Sätze und 57:58 Spiele, am Ende hatte der WTV also einen Satz mehr auf dem Konto und konnte daher nach 2012 und 2014 erneut die Deutsche Meisterschaft der Landesverbände bejubeln. Katharina Gerlach (DTB 17/Tennispark Versmold), Yana (DTB 20) und Tayisiya (DTB 25) Morderger (beide TC Kamen-Methler), Linda Puppendahl (DTB 59/TC Deuten), Daniel Masur (DTB 16), Marvin Netuschil (DTB 24), Johann Willems (DTB 39/alle Tennispark Versmold) und Jordi Walder (DTB 141/TC Iserlohn) sowie die beiden WTV-Verbandstrainer Jürgen Listing und Falko Schüßler waren an dem Erfolg beteiligt. Den entscheidenden Punkt an diesem Tag holten Daniel Masur und Johann Willems durch einen 7:5, 6:3-Erfolg im Doppel gegen die beiden Würrtemberger Yannick Maden und Dominik Böhler. Um 16.55 Uhr verwandelten die beiden Versmolder ihren ersten Matchball und besiegelten damit den dritten westfälischen Titel bei den Großen Meden- und Poensgen-Spielen binnen kürzester Zeit. Im vergangenen Jahr war der WTV erst im Finale am TV Niederrhein gescheitert - auch dort mega knapp.

Das westfälische Team  mit (v.l.) Daniel Masur,Marvin Netuschil, Katharina Gerlach, Johann Willems, Linda Puppendahl, Jordi Walder, Jürgen Listing, leitender WTV-Verbandstrainer, Lutz Rethfeld, WTV-Vizepräsident Leistungssport, Tayisiya Morderger, WTV-Verbandstrainer Falko Schüßler, Yana Morderger und WTV-Präsident Robert Hampe nutzte den Heimvorteil und holte sich den Titel

DTB-Vizepräsident Bernd Greiner (l.) übergab den Pokal an Teamchef Jürgen Listing

Bei der Pokalübergabe standen die Spieler Spalier

Der Westfälische Tennis-Verband wurde damit auch seiner Favoritenrolle gerecht, war er doch als Nummer eins der Setzliste ins Rennen gegangen. Das Endspiel gegen die an zwei gesetzte Mannschaft aus Württemberg mit Anna Zaja, Lena Rüffer, Anna Gabric, Carmen Schultheiß, Yannick Maden, Dominik Böhler und Robin Lang wurde dann zum ersehnten Showdown - allerdings mit einigen überraschenden Ergebnissen. An diesem Tag waren im Einzel die WTV-Damen für die Punkte zuständig. So gelang Katharina Gerlach ein 7:6(4)-Achtungserfolg gegen Anna Zaja, die direkt von den US Open, wo sie sich fürs Hauptfeld qualifiziert hatte, nach Neheim-Hüsten gereist war. Tayisiya Morderger erwischte gegen Anna Gabric einen klassischen Fehlstart, kämpfte sich dann aber zurück und rang Gabric noch mit 0:6, 6:3, 10:6 nieder. Marvin Netuschil startete gegen Dominik Böhler dagegen gut, holte sich den ersten Durchgang mit 6:3, hatte dann aber zunehmend mit seiner Konzentration zu kämpfen, während sein Gegenüber konstant weiter spielte und sich den zweiten Satz mit 6:2 holte. Im Match Tiebreak konnte der Erwitter dann noch zwei Matchbälle abwehren, bevor er selbst einen Matchball durch einen Doppelfehler vergab und sich am Ende mit 11:13 geschlagen geben musste. Daniel Masur war im zweiten Satz gegen Yannick Maden dran, unterlag dann aber im Top-Einzel mit 1:6, 6:7(7), so dass es nach den Einzeln 2:2 stand. Im Doppel war es dann den Männern an diesem Tag vorbehalten, den entscheidenden Punkt zum Titel zu holen, auch wenn Katharina Gerlach und Tayisiya Morderger gegen Anna Gabric und Anna Zaja beim 6:3, 3:6, 5:10 durchaus Chancen hatten, schon vorher den Sack zuzumachen.


Am Ende hatte das Team aus Württemberg mit (v.l.) Yannick Maden, Carmen Schultheiß, Dominik Böhler, Anna Gabric, Robin Lang, Lena Rüffer, Christina Singer-Bath, Anna Zaja, Rolf Schmid und einen Satz Hans-Dieter (Fidi) Beutel zu wenig

"Wir haben absolut hochklassigen Sport gesehen", brachte es DTB-Vizepräsident Bernd Greiner auf den Punkt, "Wir hatten wie im vergangenen Jahr ein sehr spannendes Finale und insgesamt sehr faire Spiele. Persönlich habe ich mich besonders über die vielen Zuschauer gefreut, die der Veranstaltung den passenden Rahmen gegeben haben." WTV-Präsident Robert Hampe war natürlich stolz auf die Leistung seines Teams, hob aber auch die der anderen Mannschaften hervor: "Das war tolles Tennis - nicht nur heute, sondern an allen Tagen, von allen 14 teilnehmenden Mannschaften."

Ein besonderer Dank ging von WTV-Präsident Robert Hampe (r.) an Dr. Andreas Gahl, Vorsitzender des TC Neheim-Hüsten, und sein Team

Schon vor dem Endspiel stand fest, dass der Württembergische Tennis Bund im kommenden Jahr als Ausrichter der Großen Spiele der Aktiven fungieren wird, da niemals ein Verband zwei Mal hintereinander die Meisterschaften austrägt. Zu gerne wäre der WTB im kommenden Jahr als Titelverteidiger zuhause angetreten - viel gefehlt hat am Ende nicht, nur ein Satz.

Ergebnisse Große Meden- und Poensgen-Spiele
Fotos von allen teilnehmenden Teams

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