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45. Giersch-Wasmuth-Turnier: Pfizenmaier unterliegt Ruppert im Endspiel, Torebko siegt

45. Giersch-Wasmuth-Turnier: Pfizenmaier unterliegt Ruppert im Endspiel, Torebko siegt

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Die Sieger beim Giersch-Wasmuth-Turnier in Marl, dem ersten Highlight des neuen Jahres im westfälischen Tenniskalender bei den Aktiven, stehen fest. Bei den Herren konnte sich der topgesetzte Peter Torebko (DTB 35/TC Bredeney) den Titel sichern, im Endspiel schlug er den an zwei gesetzte Kim Möllers (TC Bredeney) mit 6:2, 7:6. Bei den Damen setzte sich Lena Ruppert (TC Amberg am Schanzl) durch, sie bezwang im Endspiel WTV-Verbandsstützpunkttrainerin Dinah Pfizenmaier (TC Bredeney) mit 6:1, 3:6, 6:2. Sowohl Torebko als auch Ruppert sicherten sich damit den Siegerscheck über 1000 Euro.

Im Halbfinale hatte Torebko den vier gesetzten Dominik Bartels (Suchsdorfer Sportverein von 1921) mit 3:6, 7:5, 6:2 besiegt, im zweiten Halbfinale hatte sich Möllers mit 3:6, 7:5, 6:2 gegen den ungesetzten Tom Schönenberg (Rochusclub Düsseldorf) durchgesetzte. Schönenberg hatte im Achtelfinale den an drei gesetzten Westfalenmeister Johann Willems (Tennispark Versmold) aus dem Turnier geworfen.

Pfizenmaier hatte in der Vorschlussrunde beim 6:7, 6:3, 7:5 gegen die an zwei gesetzte Leverkusenerin Romy Kölzer über die volle Distanz gehen müssen. Im ersten Halbfinale hatte Ruppert es beim 6:3, 6:4-Erfolg gegen Natalie Pröse (SC 1880 Frankfurt) etwas leichter gehabt.

Ergebnisse aus Marl

VfT Schwarz-Weiß Marl: Giersch-Wasmuth-Pokal für Möllers
Die Finalniederlage für Kim Möllers beim 45. Giersch-Wasmuth-Turnier war ein paar Minuten alt, als sich sein ärgerliches Minenspiel in ein strahlendes Lächelns verwandelte. Turnierleiter Dr. Klaus Beher kam mit einem halben Meter großen Pokal auf den Centre Court und fand lobende Worte für den Verlierer: „Wir zeichnen seit 2003 jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die sich um das Turnier verdient gemacht haben. Seit 13 Jahren ist er dabei, hat nur einmal verletzungsbedingt gefehlt, und für diese Treue zeichnen wir Kim mit dem >Giersch-Wasmuth-Pokal< aus.“ Langanhaltender Beifall unterstrich die Entscheidung der Turnierleitung und wie ein >Schneekönig< freute sich er Geehrte: „Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder gehofft, auch einmal diesen Pokal zu bekommen und war fast schon immer ein wenig traurig, wenn andere ausgezeichnet wurden. Nun bin ich sehr stolz, dass ich ihn in diesem Jahr bekommen habe. Danke für diese große Ehre.“

Basler-Versicherung neuer Sponsor: Spende an Klara Hospiz
Zwei Dinge waren in diesem Jahr neu beim Giersch-Wasmuth-Turnier und das zeiht auf, dass man auch nach 45 Jahren Turnierveranstaltung noch nicht müde ist. 25 Jahre war die Generali-Versicherung der Hauptsponsor und in dieser Zeit hat Ralf Plura, immerhin auch 2. Vorsitzender, mit seinem Engagement wesentlich zum Erfolg beigetragen. Da er sich so allmählich aus dem Berufsleben zurückziehen will hat er Platz gemacht für einen neuen Partner. Der wurde in der Basler-Versicherung AG gefunden und Agenturinhaber Roland Mikl ist fortan der neue Sponsor: „Mein Bestreben ist es, dass das Turnier weiterhin Bestand hat. Hier kann man Spitzentennis hautnah in der ersten Reihe erleben, wie ansonsten hier nirgendwo in der Region.“

„Wenn viele wenig geben, wird doch sehr viel daraus“, sagte Dr. Ulrike Berlich vom Förderverein Klara Hospiz. Eine derartige Einrichtung fehlt in Marl und so sind die Initiatoren derzeit dabei Spendengelder für das 2,5 Millionen Euro Projekt zu sammeln. „Wir wollen ein Heim schaffen, damit Menschen im Kreis ihrer Familien die letzten Lebenswochen verbringen können“, so Dr. Bertlich und diesen Gedanken hat Dr. Klaus Beher aufgenommen: „Wir wollen diese Kampagne unterstützen. Daher haben wir einen Euro auf den Eintrittspreis aufgeschlagen und dieses Geld spenden wir. Aufgerundet sind diese 300 Euro geworden, zwar nur ein kleiner Betrag, aber auch der hilft weiter.“

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