“DJHM 2010“ – Kaczynski muss in Runde zwei passen
Geschrieben von Andreas Wunder   
Donnerstag, 4. März 2010

„Wir bleiben für die kommenden Partien weiterhin sehr gut aufgestellt“, freute sich WTV-Verbandscoach Jens Wöhrmann. Ein Wermutstropfen war aber sicherlich das Ausscheiden von Kevin Kaczynski (U16; TC Hamaland Vreden), der in der zweiten Runde beim Stande von 4:6 und 1:2 gegen Eric Baum (TC BS Düsseldorf) verletzungsbedingt aufgeben musste. „Er hatte Schmerzen im Ellenbogen, möglicherweise eine Überreizung des Schleimbeutels. Das war schon sehr bitter“, sagte Wöhrmann.

In der männlichen U16-Konkurrenz gab es aber dennoch doppelten Grund zur Freude. Daniel Masur (Mindener TK) hatte in seiner Begegnung gegen Michael Binder vom TC Weil im Schönbuch absolut keine Probleme und setzte sich mühelos mit 6:2 und 6:0 durch. Lynn-Max Kempen sorgte unterdessen für einen ebenfalls glänzenden Auftritt. Gegen David Felix (TC Niederwürzbach) zog Kempen alle Register und war nach drei harten Sätzen (5:7, 7:6 und 6:2) der strahlende Sieger. „Ein hochklassiges Match. Gegen einen körperlich überlegenen Gegner hat er sich prächtig behauptet und verdient gewonnen“, lobte Wöhrmann.

Im Eiltempo und Gleichschritt zogen die beiden Spielerinnen des TC Kamen-Methler, Yana und Taya Morderger (U14), in die Runde der letzten Acht ein. Mit jeweils 6:0 und 6:1 wiesen sie ihre Konkurrenz klar in die Schranken und bestätigten damit ihre tolle Form. Für Karolina Kowall (TC RW Hagen) war in Runde zwei jedoch Endstation. Sie unterlag Camille Gbaguidi-Keller mit 3:6 und 3:6. „Sie hat wirklich gutes Tennis gespielt. Schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat“, so Wöhrmann.

Das Ticket für das U18-Viertelfinale sicherten sich darüber hinaus zwei erfolgreiche Schützlinge des THC im VfL Bochum. Während Anna Depenau nahtlos an die erste Runde anknüpfen konnte, untermauerte Dinah Pfizenmaier ihre absoluten Titelansprüche und ließ Michaela Frlicka (TC Ludwigsburg) beim 6:4 und 6:2 keine Siegchance. „Sie strotzt nur so vor Selbstvertrauen und ist momentan einfach sehr schwer zu schlagen“, weiß Wöhrmann.

„Insgesamt war es wieder ein erfolgreicher Tag für uns und wir hoffen natürlich weiterhin auf derartige gute Ergebnisse. Dennoch müssen wir abwarten. Die Spiele werden enger, vieles ist noch möglich“, zog WTV-Verbandstrainer Jens Wöhrmann sein Zwischenfazit.

Weitere Informationen zu den "DJHM 2010" in Essen finden Sie hier.

 
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