WTV-Verbandstag 2010
Geschrieben von Andreas Wunder   
Sonntag, 28. Februar 2010

In den vergangenen Jahren sorgten interessante Podiumsdiskussionen für einen Mehrwert. Dieses Mal eröffnete mit “Potentialentwickler“  Dirk Schneemann ein ganz besonderer Mann den WTV-Verbandstag 2010. Mit seiner angenehmen Stimme zog er die zahlreichen gespannten Zuhörer mit seinen Ausführungen zur “Psycho-Physiognomik" in seinen Bann. „Mein Motiv lautet, jungen Menschen in ihrer Entwicklung zu helfen, Talente und Stärken frühzeitig zu erkennen und dann auch dementsprechend zu fördern“, skizzierte Schneemann. Anhand von spezifischen Körpermerkmalen wäre dies auch im Tennis-Sport eine wirklich ernst zu nehmende Hilfe. WTV-Sportwartin Ute Strakerjahn kennt Schneemann ganz genau: „Bei mir wurde aus anfänglicher Skepsis absolute Begeisterung“, so Strakerjahn. Ein Fazit, das sicherlich auch für viele Teilnehmer des WTV-Verbandstages sprach.

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Beste Laune im WTV-Präsidium: (v.li.) Ernst Sasse (Breitensport), Gerti Straub (Jugend), WTV-Präsident Robert Hampe, WTV-Sportwartin Ute Strakerjahn, Vizepräsident Elmar Schlüter und Finanz-Chef Rolf Hüttermann.

 

Den offiziellen Teil der Veranstaltung eröffnete der stellvertretende Kamener Bürgermeister Manfred Wiedemann, der nach seinen lobenden Anmerkungen, „die Stadt Kamen ist stolz auf die Arbeit des Westfälischen Tennis-Verbandes“, das Wort an WTV-Präsident Robert Hampe übergab. Dieser spielte den Ball auch direkt zu den 136 Vereinsvertretern, Mitwirkenden, Sponsoren und anwesenden Freunden des WTV zurück. „Ich ziehe meinen Hut vor der hervorragenden Arbeit, die hier in den WTV-Vereinen seit Jahren geleistet wird. Dieser positive Trend zeigt sich aktuell auch in der Entwicklung des DTB, der sich momentan wieder in ruhigerem Fahrwasser befindet“, so Hampe. Auf die Bilanzen des vergangenen Jahres blicken die Verantwortlichen gerne zurück, lobten insbesondere die hervorragende Basisarbeit zur Mitgliedergewinnung, den Ausbau der LK- und Ranglistenturniere und das stark wachsende Interesse an den “besonderen“ Events (“Deutschland spielt Tennis“, “Street-Tennis-Tour“) des WTV. 

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Sportlich standen vor allem die umjubelten Ehrungen im Mittelpunkt. Den Titel “Mannschaft des Jahres“ sicherte sich das Damen-Team des THC im VfL Bochum. Die Kategorien der Einzelwertungen entschieden Sabine Ellerbrock (TC Herford) und Jan-Lennard Struff (TC BW Soest) für sich. “Verein des Jahres“ wurde der TV Emsdetten. Ein Novum in diesem Jahr war die Abstimmung zum “Trainer des Jahres“. Hier wurde Zeljko Nemarnik vom TC Berghofen für seine besonderen Leistungen ausgezeichnet.

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Der strahlende Sieger in der Mitte: WTV-Sportwartin Ute Strakerjahn (li.) und WTV-Referent Klaus Roßdeutscher (re.) ehrten Zeljko Nemarnik vom TC Berghofen zum Trainer des Jahres

 

Insgesamt war der WTV-Verbandstag ein absoluter Erfolg. Die Verantwortlichen waren sich darüber hinaus auch einig: “Der Tennis-Sport pulsiert und wir haben hiermit ein ganz klares Lebenszeichen für die kommenden Jahre abgegeben.“

 
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